Eine der größten Inflationswelle haben wir gerade hinter uns. Steht uns die nächste bevor bzw. welche Kräfte können in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass die Inflationsraten wieder deutlich über Vorkrisenniveau liegen werden?

Mehrere Trends wirken in diese Richtung. Steigende Sicherheits- und Transaktionskosten (Rüstung, Energie, Infrastruktur) aufgrund geopolitischer Veränderungen und Konflikte. Der Klimawandel destabilisiert Nahrungsmittelpreise und die Energiewende verschiebt die Rohstoffnachfrage. Angebotsschocks sind nahezu vorprogrammiert. Ökonomen erwarten, dass sich dadurch die Inflation im Euroraum messbar erhöhen wird bzw. erheblichen Schwankungen unterliegen wird. Während langfristig eine Stabilisierung der Verbraucherpreisindexsteigerung in Österreich im Bereich unter 3% pro Jahr möglich bleibt, können kurzfristige Energiepreisschocks die Teuerung in einzelnen Jahren wieder deutlich erhöhen.

Für private Anleger ist diese Entwicklung entscheidend. Der reale Vermögenserhalt ist nur möglich, wenn die Nettorendite mindestens der Verbraucherpreisindexsteigerung entspricht. Eine Nettorendite von 3% nach KESt ist gleichbedeutend mit einer Bruttorendite von 4,14%. Diese ist im verzinslichen Bereich kaum erreichbar, sondern benötigt ertragsstarke Portfoliobestandteile wie z. B. Aktien.

Unsere Veranlagungsexperten erstellen gerne individuelle Renditekonzepte.